Double Ultra Triathon in Emsdetten

Morgens um sieben Uhr ist die Welt noch in Ordnung – so der Titel eines Liedes von James Last. Am Samstagmorgen traf dies jedoch nicht für das Waldfreibad in Emsdetten zu, denn dort liefen die letzten Vorbereitungen für den Start des „Ultra Double Triathlon“. Zahlreiche Helfer waren zugegen, 59 Athleten inklusive deren Betreuerteams sowie der ein oder andere Zuschauer komplettierten das Bild. Pünktlich zu sieben Uhr fiel dann der Startschuss für die erste Disziplin – 7,6km galt es im Wasser zurückzulegen.

DUT 2017 // Double Ultra Triathlon Emsdetten

 

Raus aus dem kühlen Nass – ab auf´s Rad. So war der Plan der Sportler. Schon während des Schwimmens zeichnete sich ab, welche Kandidaten sich um die ersten Plätze „streiten“ würden. Bereits um 08:47 beendete Robert Karas als Erster diesen Wettbewerbsteil – eine kleine Vorentscheidung? Nach und nach kletterten die Athleten aus dem Wasser, um sich auf´s Rad zu schwingen – 360km waren nun auf diesem zurückzulegen.

DUT 2017 // Double Ultra Triathlon Emsdetten

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Gegen 19.20h war es dann auch erneut Robert Kallas, der als Erster in die letzte Disziplin startete – eine doppelte Marathonstrecke galt es nun zurückzulegen. Gute sechs Runden hatte Kallas schon zurückgelegt, als der Zweite vom Rad stieg, der Este Rait Ratasepp wollte nun dem Polen Konkurrenz machen. Mit Richard Jung ging der Dritte auf´s Rad – ob sich in dieser Reihenfolge auch das Siegertreppchen bestiegen wird?

DUT 2017 // Double Ultra Triathlon Emsdetten

 

Nicht ganz, aber dafür in neuer Weltrekordzeit – Robert Kallas siegte mit einer unfassbaren sportlichen Leistung und stellte einen neuen Weltrekord über diese Distanz auf. Am dichtesten war ihm der Este Rait Ratasepp, der am Ende Platz 2 belegte. Der Belgier Kenneth Vanthuyne belegte den dritten Platz. Großartig war auch die Leistung der Emsdettener Läufer – Markus Jürgens belegte einen hervorragenden sechsten Platz, Peter Knein kam auf Platz 23, Maik Lagemann auf Platz 24. Mit Markus Neuhaus (Platz 36) und Günther Thünemann (Platz 33 ) kamen die letzten Dettener Athleten ins Ziel.

Wahnsinn war nicht nur die sportliche Leistung der Athleten, sondern auch die Leistung der Veranstalters. Zahlreiche Helferinnen und Helfer machten wieder einmal dieses sportliche Event zu einem echten Highlight!